Freitag

Der letzte Tag stand an. Ein Teil der Häuser wurde schon heute geputzt. Die Hälfte der Kleinen verbrachte den Morgen mit dem Besen in der Hand, die andere Hälfte durfte Mehl mahlen und Räucher-Kegel basteln. Nach dem Mittagessen veranstalteten wir eine Schnitzeljagd in 3 Gruppen, als Belohnung gab es wiedermal Süssigkeiten. Anschliessend durften die Kinder eine spezielle Art des Fussballs spielen. Die Würfelaugenanzahl entschied die Anzahl der Kinder. Am Abend spielten alle Pantomime, auch die Leiter mussten je eine Sache vorspielen. Gegen Ende des Abends brieten die Kinder Marshmallows über dem offenen Feuer und bekamen leuchtende Stäbe. Das Ende der Geschichte von Guido rundete den Tag perfekt ab.

Donnerstag

Mit einer „Rückenmassage“ fing der Tag an und am Morgen fanden diverse Wettspiele statt. In Stämmen haben die jungen Indianer die sieben Challenges bewältigt. Zum Mittagessen gab es feines Fleischkäse mit Kartoffelstock. Den Nachmittag starteten wir mit einem Geländespiel, aber mussten es, wegen dem schlechten Wetter, abbrechen. Die Kinder hatten trotzdem eine tolle Zeit, da viele von ihnen die bereits begonnenen Bastelarbeiten abschliessen konnten. Nach dem Basteln konnten wir sehr leckere Spaghetti mit Tomatensauce geniessen. Beim Abendprogramm erschufen die Kinder ihre eigenen „Geistertänze“. Sie hatten 25 Minuten Zeit um einen Tanz zu choreografieren, welche eine indianische Bedeutung besitzt. Dies machte ihnen sehr viel Spass und für viele war es das Highlight vom Donnerstag. Den Tag beendeten wir mit dem Zuhören einer Indianergeschichte.

Mittwoch

Die gemeldete Sonne ermöglichte es uns, heute nochmals eine Wanderung zu machen. So starteten wir bei strahlendem Sonnenschein unseren Rundgang um den Lungernsee.

Das Spazieren wurde für viele Gespräche genutzt, und gegen Mittag gelangten wir zu unserer Bade- und Feuerstelle. Dort wurde geplanscht, geklettert und gebrätelt, und alle nützten die Zeit ihren Bedürfnissen entsprechend.

Auf der Rückreise wurden wir dann – früher als erwartet – von starkem Regen überrascht. Deshalb durften wir den Rest mit dem Zug zurücklegen.

Den Abend verbrachten wir mit Aufräumen und verschiedenen Spielen. Die Lagergeschichte, die wir zum Tagesausklang hören, endete mit einem Cliffhanger – morgen geht’s zum Glück weiter!

Dienstag

Um 9:30 Uhr waren wir alle bereit für die Seeumrundung. Mitten auf dem Weg kam die Idee auf, den Wasserfall zu besichtigen. Die Motivation beim Anblick der Höhenmeter fiel rasant runter. Sie kam dann aber beim Anblick des imposanten Wasserfalles rasch zurück.

Zum Mittagessen gab es Fischstäbchen mit Salzkartoffeln, der Spinat war nicht bei allen beliebt. Das Highlight des Tages war das Schwimmbad. Das Trampolin mitten im Wasser war überfüllt mit lachenden Kindern. Anschliessend genossen wir eine kühle Glace. (Herzlichen Dank für die Spenden!) Die warme Sonne war bei einigen Glaces voreilig und 2 oder 3 Kugeln fielen auf den Boden.

Zurück beim Lagerhaus spielten die LeiterInnen mit den Kindern Versteckis, Fussball und Badminton. Zum Abendessen zauberten Claudine und Philipp uns wunderbare Burger (besser als von Mc Donalds) auf den Teller. Gemeinsam mit Barbara bereiteten die Kinder ein Lagerfeuer vor und alle durften Marshmallows braten. Die Indianergeschichte von Guido rundete den Tag perfekt ab.

Montag

Der heutige Tag beginnt mit einem Blick in das regnerische Lungern. Zum Zmorge erfreuen wir uns über ein Brot mit Honig der Familie Giustizieri. (Vielen Dank :))

Den Morgen verbringen wir mit einem spannenden und lehrreichen Indianer – Leiterlispiel in den zwei Lagerhäusern. Die Kinder erfahren in verschiedenen Fragen beispielsweise, dass Indianerkinder bereits ab dem 5. Lebensjahr Pfeil und Bogen auf sich trugen. Das ist Grund genug, um am Nachmittag Stöcke für einen Pfeilbogen im Wald zu suchen. Mit Holz beladen kehren wir zum Lagerhaus zurück und verbringen den Nachmittag mit Schnitzen. Der anschliessende Besuch im Volg sorgt bei den Kindern ,trotz leckerem Essen im Lager, für einen langersehnten Zuckerschock.

Abends lernen wir Methoden zur Erzeugung von Feuer her und geniessen den rauchigen Duft verschiedener Kräuter. Zum Abschluss des Tages taufen wir die ersten TeilnehmerInnen in einem Ritual mit ihren neuen individuellen Indianernamen. (Das pfeilbogenschiessende Wassermädchen heisst das lachende Bison im Stamm willkommen!)

Sonntag

Der Tag begann mit Gesang und einer Traumreise. Danach lernten wir nochmals alle Namen.

Danach begann ein spannendes Geländespiel, in dem munter Bisons gejagt, verwundete Jäger geheilt und mit anderen Stämmen rivalisiert wurde. Als dann noch Räuber ins Spiel kamen, wurde es richtig rasant.

Nach einem – wieder einmal – phantastischen Mittagessen (vielen Dank Philipp und Claudine!!!) warteten eine Vielzahl ansprechender Bastelposten aus uns. Jede und jeder konnte etwas oder mehrere passende Dinge herstellen.

Der Abend stand dann im Zeichen des eigenen Totems. Dieses zeigt eigene Fähigkeiten und Bezüge zur Lebensgeschichte auf. Alle durften ihr persönliches Totem herstellen.

Samstag

Nach einer sehr angenehmen Fahrt, auf der sich alle besser kennenlernen konnten, zogen wir ins Lagerhaus ein. Zwischen einzelnen Regengüssen erfuhren wir vieles über Lebensräume, Esswaren und Bräuche der Ureinwohner.

Der Abend erlaubte dann das Spielen draussen, das bessere Kennenlernen und am Schluss den Einstieg in die Geschichte, die uns während der Woche begleiten wird.

AUF IN EIN NEUES ABENTEUER!

Unsere geliebten Tipis am Lungernsee sind bereit und warten darauf, endlich bevölkert zu werden! Gemeinsam füllen wir sie eine Woche lang mit Geschichten und Liedern, Basteleien und Leckereien – und erleben zusammen eine Menge indianischer Abenteuer in der Natur.

Abschlusstag

Nach dem Frühstück toben wir uns beim gemeinsamen Fussball aus.

Am Nachmittag fingen wir an, unsere Koffer für die bevorstehende Heimreise zu packen.

Den letzten Abend geniessen wir am Lagerfeuer mit selbstgemachten Spiessli und Marshmallows. Zum Abschluss fordern sich die Teams bei „mein Team kann“ heraus.

Dschungelkrimi

Den Tag nach der anstrengenden Wanderung beginnen wir wieder mit Hakuna Matata.

Am Nachmittag geht es darum, herauszufinden wer Nalas Halskette gestohlen hat. Mit diversen Hinweisen von anderen Tieren finden wir die Halskette wieder und wissen nun auch wer sie gestohlen hat.

Vor dem Schlafen schauen wir uns gemeinsam den Film „Zoomania“ an und hören den letzten Teil der Lion King Geschichte.